Förderprojekt Bridge-Stadt Fürth - vorne im Denken und Handeln

Förderprojekt Bridge-Stadt Fürth vorne im Denken und Handeln

www.bridge-fürth.de

 

Schirmherr: Dr. Thomas Jung

Zielsetzung:
Die positiven Wirkungen des Denksports Bridge für die Fürther Bürger und Bürgerinnen erschließen und dauerhaft nutzen, vor allem für Schüler ab 8 Jahren: Beitrag zum schulischen Erfolg und Förderung der sozialen Kompetenzen

Kurzbeschreibung Bridge:
Bridge zählt zu den ältesten bekannten Kartenspielen. Man spielt gemeinsam mit einem Partner als Spielpaar gegen gegnerische Paare. Es gibt 2 Spielphasen: in der 1. Spielphase „Reizung“ wird in einer Art Versteigerung mit Logik und Kombinationsgeschick ermittelt, welche Farbe Trumpf ist und wie viele von den insgesamt 13 möglichen Stichen man als Mannschaft machen will. In der 2. Spielphase „Abspiel“ versucht man, diese angesagte Anzahl an Stichen zu machen oder zu übertreffen; die Gegner versuchen, dies zu verhindern.

Man kann Bridge als Hobby/ Breitensport und auch als wettkampforientierten Leistungssport ausüben. Bridge ist seit 1998 eine vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Sportart.

Positive Wirkungen des Denksports Bridge:

  • verbessert die mentale Koordination und Gedächtnisleistung
  • erhöht Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit
  • fördert Kreativität, Flexibilität, Nervenstärke und psychologisches Einfühlungsvermögen
  • bringt Spaß an Taktik und Strategie
  • bringt Gesellschaft, Teamgeist und Geselligkeit
  • kann bis ins hohe Alter geistig fit halten
  • ist erschwinglich

Bridge – Förderung sozialer und kognitiver Fähigkeiten bei Schülern

Bisherige Erfahrungen in anderen Ländern, in denen Bridge als Wahlfach und sogar Pflichtfach unterrichtet wird, sowie Studien auf diesem Gebiet z.B. in England und Italien haben gezeigt, dass Bridge auf außergewöhnliche Weise zum schulischen Erfolg beitragen kann:

Wenn man Sport nicht nur als körperliche Aktivität ansieht, dann finden sich beim Bridge alle Komponenten des Sports: Disziplin, Ethik, Leistung, Wettbewerb, Überwindung, Training und Studium.

Es handelt sich um einen Sport, bei dem die Karten das Übungsgerät sind, die die Spieler dazu befähigen, intellektuelle Fähigkeiten zu entwickeln und sich im Wettkampf zu messen.

Es geht nicht nur darum, Sieger und Besiegte auszumachen, sondern das Ziel ist auch, die verschiedenen Strategien, die die Spieler entwickelt haben, gegenüber zu stellen.

Bridge verbessert die mentale Koordination, erhöht die Fähigkeit der Aufmerksamkeit und der Konzentration bei gleichzeitiger Verbesserung der Gedächtnisleistung.

Jugendliche entwickeln spielerisch Abstraktions-, Analyse- und Kritikvermögen.

Beim Bridge werden Fähigkeiten aktiviert und trainiert, die für den schulischen Erfolg von großer Bedeutung sind: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Beobachtungsgabe, logisch-mathematische Fähigkeiten.

 

Bridge fordert und fördert Kreativität, Flexibilität, Nervenstärke und psychologisches Einfühlungsvermögen. Spielerisch erwerben Jugendliche diverse soziale Kompetenzen und partnerschaftliche Fähigkeiten:

Bridge ist ein Partner- bzw. Teamspiel – man muss lernen, sein Gegenüber zu akzeptieren und muss immer wieder seine Teamfähigkeit unter Beweis stellen.

Die Auseinandersetzung mit Konkurrenz, das Akzeptieren von Misserfolgserlebnissen, aber auch die Freude über die gemeinsamen Erfolge sind wesentliche Bestandteile des Spiels.

Bridge ist auch ein Spiel, das starke Allianzen schmiedet. Man wird mit anderen Gewohnheiten, Verhaltens- und Denkweisen konfrontiert und wird dazu motiviert, die Positionen des anderen verstehen zu lernen.

In den Niederlanden wurden vor einigen Jahren im Rahmen eines Projekts zur Drogenprävention Tausende junge Leute für den Bridgesport begeistert.

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