Ausflug der 10. Klassen in die Körperwelten Ausstellung in Regensburg

Am Donnerstag, den 19.04.2018 bereits um 7:15 Uhr trafen sich alle 10. Klassen unter der Leitung der Biologielehrer  Bräutigam, Eysenbach und Wildner, sowie Frau Groß vor der Schule, um – schon beinahe planmäßig – gegen 7:45 Uhr loszufahren.

Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt kam Regensburg in Sicht und wir wurden vor einem labyrinthähnlichen Einkaufscenter abgesetzt und zuallererst wurden die Toiletten gestürmt.

Die Körperwelten Ausstellung in Regensburg hat den Untertitel ,,Der Zyklus des Lebens“ und zeigt den menschlichen Körper in den verschiedensten Stadien des Lebens, vom Fötus im Mutterbauch bis ins Erwachsenenalter. Durch die Plastination, eine Methode der langfristigen Konservierung von einzelnen Organen oder auch ganzen Körpern, konnten viele einst lebende Menschen von Dr. Gunther von Hagen präpariert und ausgestellt werden.

Die Ausstellung war sehr interessant und lehrreich, innere Organe und auch deren Erkrankungen waren sozusagen lebensecht dargestellt, ebenso wie der Muskel- und Knochenaufbau im menschlichen Körper (abgesehen von einem ausgestellten Pferd). Die gesamte Ausstellung war vor allem auf die Gesundheit des Körpers ausgelegt und auf jeder einzelnen Infotafel gab es einen deutlichen Hinweis darauf, wie wichtig regelmäßige sportliche Betätigung ist.

Zum Abschluss hatten alle noch etwa eine Stunde Zeit, um in der Regensburger Innenstadt zu schlendern, ein Eis zu essen oder einfach nur am Fluss in der Sonne zu sitzen, bevor der Bus wieder in Richtung Fürth abfuhr und dieser lehrreiche Ausflug zu Ende ging.

Paula Wick10 b

Experimentieranleitung für das Biologisch-Chemische Praktikum- kurz BCP

Versuch: Reaktion von 13 Schülern und Frau Wildner

Durchführung:
Man positioniere 13 Schüler der Q11 und Frau Wildner Montag nachmittags im Chemiesaal. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich  jeweils 2-3 Schüler an einen Tisch zusammensetzen und Schutzkleidung tragen.

Beobachtung:
Da das Experiment ein ganzes Schuljahr dauert, sind vielfältige Entwicklungen erkennbar: So beginnen die Schüler anfangs verschiedene Pflanzen zu mikroskopieren und gehen dann dazu über, chemische Experimente durchzuführen. Egal ob Redoxreaktionen, Identifikation von Salzen, Titration, Cent-Münzen-Vergoldung, Cremeherstellung oder eine Kristallzucht- es macht sich stets eine positive und entspannte Atmosphäre bemerkbar. Des Weiteren erstellen sie eine Chromatographie- also eine Aufteilung der einzelnen Blattpigmente auf einer speziell beschichteten Pappe- und färben zu Ostern Eier mit Naturfarben ein.

Erklärung:
Frau Wildner hat schon zu Beginn des Jahres als Katalysator auf ihre Schüler eingewirkt. Dadurch wurde die Aktivierungsenergie der Schüler herabgesetzt, damit sie untereinander als Team auf die Versuchsanleitungen überhaupt reagieren. Die weiteren Reaktionen der Schüler finden mit Hilfe von Frau Wildner problemlos und in einem sehr gemeinschaftlichen und hilfsbereiten Klima statt.

Fazit – Das Dankeschön zum Schluss:
Das BCP ist eine großartige Möglichkeit um erlerntes Wissen im normalen Biologie- und Chemieunterricht praktisch anzuwenden und somit die Themeninhalte noch einmal veranschaulicht zu bekommen. Wenn dann auch noch nette Mitschüler und eine angenehme Atmosphäre hinzukommen, sammelt man viel Erfahrung und gute Erinnerung an eine sehr schöne Zeit.

Abschließend wollen wir uns nach dieser kleinen Versuchsanleitung, die auf jeden Fall gut funktionieren wird, ganz herzlich bei Frau Wildner bedanken, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht und stets Auswege bei kleineren Missgeschicken und Problemen kennt.

Isabel Worth, Q11

Präparation von Schweineherzen in den 10. Klassen 2018

Jeder weiß, dass das Herz zu einem der wichtigsten Organe unseres Körpers gehört.

Doch keiner von uns wusste vor dieser Biostunde wie ein echtes Herz aussieht, ob es wirklich „herzförmig“ ist oder doch etwas anders aussieht.

An die Skalpelle, in die Handschuhe, fertig und los.

Herr Bräutigam brachte uns Schweineherzen, die dem menschlichen Herzen sehr ähnlich sind, und eine Anleitung zum Sezieren mit.

Irgendwie haben wir uns das alles etwas leichter vorgestellt, doch die dicke Muskelschicht des Herzens zu durchdringen stellte sich doch etwas schwerer dar. Ist ja auch klar, das Herz muss ja jeden Tag etliche Liter Blut durch unseren Körper pumpen.

Durch das Sezieren konnte man sich die Theorie, die wir zuvor im Unterricht besprochen hatten, noch besser vorstellen. Die zwei Herzkammern, einschließlich der Vorhöfe konnte man sehen und auch die Mechanik der verschiedenen Herzklappen besser verstehen.

Durch Herr Bräutigams tolle Idee Herzen zu sezieren hat jeder verstanden wie dieses Organ funktioniert.

Hiermit nochmal ein riesengroßes Dankeschön.

Hanna Riedel, 10c

P.S. Die Präparation wurde auch in der 10 b durchgeführt.

Fortbildung Impfen am 31.01.2018

Welche Imfpungen sind unbedingt nötig?
Was sind die Empfehlungen der ständigen Impfkommision (STIKO)?
Welche Impfrisiken gibt es?
Wie steht es wirklich um die Impfmüdigkeit in Deutschland?
Welche Risiken haben die Adjuvantien der Impfstoffe?
Wo steht Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern?

Diese und noch viel mehr Fragen hat der Fachschaft Biologie der Kinderarzt Dr. Michael Hubmann in einen sehr interessanten Forbildung erklärt. Es war ein sehr abwechslungsreicher und informativer Nachmittag.
Vielen Dank an Herrn Hubmann.

Suchtprävention am HSG

Ob Nikotin-, Alkoholsucht oder Süchte, an die man im ersten Moment nicht denken würde, zum Beispiel Mediensucht: im Rahmen des P-Seminars Biologie beschäftigen sich die aktuellen 11. Klassen mit der Ausarbeitung einer Kampagne zur Prävention diverser Süchte am Heinrich-Schliemann-Gymnasium.
Diese soll Teil der Gesundheitswoche, die vom 15.10.2018 bis zum 20.10.2018 stattfindet, sein. Nachdem die Schüler sich umfassend mit verschiedenen Suchtmitteln beschäftigt haben, jetzt also Experten auf unterschiedlichen Gebieten der stoffgebundenen Süchte sind und schon fleißig Steckbriefe zu diesen erstellt wurden, machen sie sich jetzt an die Organisation der eigentlichen Kampagne. Auch Exkursionen und Vorträge zum Thema haben sich die Seminarteilnehmer zur weiteren Gewinnung von Infos und Material für die Kampagne vorgenommen.

Sie wird hauptsächlich aus einer Ausstellung mit informativen Plakaten, welche für jede Jahrgangsstufe verständlich sind, Schaubildern und einigen Modellen zur Veranschaulichung von Inhaltsstoffen und Wirkweise im Körper der Suchtmittel bestehen. Zu den darin enthaltenen Informationen wird es auch ein Quiz und gegebenenfalls eine Rallye mit Preisen geben, was sich vor allem an die unteren Jahrgangsstufen richtet, damit auch deren Schüler mit Motivation und Interesse an der Kampagne teilnehmen. Auch Empfehlungen für Filme oder Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen und Vorträge von Leuten, die in ihrem Leben oder ihrer beruflichen Laufbahn mit Sucht zu tun haben oder hatten, sind unter anderem geplant.

Wir hoffen, dass die Schüler und möglicherweise auch deren Eltern, mit Engagement und Spaß an der Kampagne teilnehmen, und diese so mehr als nur ihren Zweck erfüllt.

Emilia Haußmann, P-Seminar Biologie

Auge zu und durch

 

Am 29. November 2017 bot sich uns die Möglichkeit im Biologie Unterricht bei Herrn Bräutigam, Schweineaugen zu sezieren.Im Biologie Unterricht hatten wir den Aufbau des Auges zuvor genau durchgenommen. So konnten wir uns bereits eine Vorstellung von dem machen, was uns erwarten würde.Während Herr Bräutigam die Augen austeile, bereiteten wir das Sezierbesteck vor. Einige konnten sich nicht dazu überwinden, das Auge anzusehen, geschweige denn anzufassen. Für die andern hieß es: „Auge(n) zu und durch ;-)“.Wir hielten uns also an die Anleitung zur Präparation, die uns am Anfang ausgehändigt wurde und begannen das Auge zu untersuchen. Zunächst schnitten wir das Auge längs der Iris in zwei Hälften. Trotz des scharfen Skalpells erwies es sich jedoch als sehr schwierig, die Lederhaut zu durchtrennen, da sie sehr zäh war.Danach konnten wir endlich das Innere des Auges sehen. Nachdem der durchsichtige Glaskörper herausgeflossen war, konnten wir die Iris, die sich zwischen Hornhaut und Linse befindet, nun auch von der Rückseite betrachten. Diese versuchten wir aus dem Auge herauszutrennen.Anschließend legten wir die Linse auf ein beschriftetes Blatt und waren fasziniert davon, wie die Buchstaben durch die Linse vergrößert wurden. In der anderen Seite des Augapfels konnte man die Netzhaut erkennen. Anders als erwartet, schimmerte diese schwarz.

Da bat uns Herr Bräutigam auch schon alles aufzuräumen. Wir wuschen das Werkzeug ab und desinfizierten alles. So schnell kann eine Unterrichtsstunde vergehen, wenn man etwas macht, das einem gefällt. Wir bedanken uns, dass uns dieses außergewöhnliche Ereignis ermöglicht wurde.

Franka Ammon und Mariela Palombo, Klasse 9d

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