Präparation von Schweineherzen in den 10. Klassen 2018

Jeder weiß, dass das Herz zu einem der wichtigsten Organe unseres Körpers gehört.

Doch keiner von uns wusste vor dieser Biostunde wie ein echtes Herz aussieht, ob es wirklich „herzförmig“ ist oder doch etwas anders aussieht.

An die Skalpelle, in die Handschuhe, fertig und los.

Herr Bräutigam brachte uns Schweineherzen, die dem menschlichen Herzen sehr ähnlich sind, und eine Anleitung zum Sezieren mit.

Irgendwie haben wir uns das alles etwas leichter vorgestellt, doch die dicke Muskelschicht des Herzens zu durchdringen stellte sich doch etwas schwerer dar. Ist ja auch klar, das Herz muss ja jeden Tag etliche Liter Blut durch unseren Körper pumpen.

Durch das Sezieren konnte man sich die Theorie, die wir zuvor im Unterricht besprochen hatten, noch besser vorstellen. Die zwei Herzkammern, einschließlich der Vorhöfe konnte man sehen und auch die Mechanik der verschiedenen Herzklappen besser verstehen.

Durch Herr Bräutigams tolle Idee Herzen zu sezieren hat jeder verstanden wie dieses Organ funktioniert.

Hiermit nochmal ein riesengroßes Dankeschön.

Hanna Riedel, 10c

P.S. Die Präparation wurde auch in der 10 b durchgeführt.

Auge zu und durch

 

Am 29. November 2017 bot sich uns die Möglichkeit im Biologie Unterricht bei Herrn Bräutigam, Schweineaugen zu sezieren.Im Biologie Unterricht hatten wir den Aufbau des Auges zuvor genau durchgenommen. So konnten wir uns bereits eine Vorstellung von dem machen, was uns erwarten würde.Während Herr Bräutigam die Augen austeile, bereiteten wir das Sezierbesteck vor. Einige konnten sich nicht dazu überwinden, das Auge anzusehen, geschweige denn anzufassen. Für die andern hieß es: „Auge(n) zu und durch ;-)“.Wir hielten uns also an die Anleitung zur Präparation, die uns am Anfang ausgehändigt wurde und begannen das Auge zu untersuchen. Zunächst schnitten wir das Auge längs der Iris in zwei Hälften. Trotz des scharfen Skalpells erwies es sich jedoch als sehr schwierig, die Lederhaut zu durchtrennen, da sie sehr zäh war.Danach konnten wir endlich das Innere des Auges sehen. Nachdem der durchsichtige Glaskörper herausgeflossen war, konnten wir die Iris, die sich zwischen Hornhaut und Linse befindet, nun auch von der Rückseite betrachten. Diese versuchten wir aus dem Auge herauszutrennen.Anschließend legten wir die Linse auf ein beschriftetes Blatt und waren fasziniert davon, wie die Buchstaben durch die Linse vergrößert wurden. In der anderen Seite des Augapfels konnte man die Netzhaut erkennen. Anders als erwartet, schimmerte diese schwarz.

Da bat uns Herr Bräutigam auch schon alles aufzuräumen. Wir wuschen das Werkzeug ab und desinfizierten alles. So schnell kann eine Unterrichtsstunde vergehen, wenn man etwas macht, das einem gefällt. Wir bedanken uns, dass uns dieses außergewöhnliche Ereignis ermöglicht wurde.

Franka Ammon und Mariela Palombo, Klasse 9d

LBV-Sammelwoche vom 08. - 14. Mai 2017

Einige 5. und 6. Klassen am HSG beteiligten sich an der Sammlung für den LBV. Vielen Dank an Frau Chaudhri, die die Sammlung wie jedes Jahr organisiert hat.

Vortrag von Dr. Stefan Zippel am 24.05.2017

Über AIDS und Geschlechtskrankheiten spricht keiner gerne; oft herrscht betretenes Schweigen bei solchen Themen. Anders hingegen am Heinrich-Schliemann-Gymnasium. Am 25.04.2017 besuchte  Herr Dr. Stefan Zippel von der Ludwig-Maximilians-Universität München die Schüler und Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe und trug uns seinen preisgekrönten Vortrag mit viel Charme und Humor, aber auch mit dem nötigen Ernst vor.

Er klärte uns darüber auf, was wir auf jeden Fall vermeiden sollten (z.B. Sex ohne Kondome) und worauf jeder achten sollte (z.B. ausreichende Körperpflege im Intimbereich).
Auch zum Thema Integration von Homosexuellen oder AIDS-Kranken lieferte er gute und durchdachte Argumente und Vorschläge.
So erklärte er uns, dass es theoretisch Ansteckungsmöglichkeiten geben könnte, wenn man mit dem Blut eines HIV-Infizierten an einer offenen, entzündeten Stelle des Körpers in Berührung kommt, dass aber keinerlei Gefahr bei Hautkontakt wie beispielsweise Händeschütteln oder Umarmen besteht. Gefährlich wird es für uns als Jugendliche, wenn wir beim Sex auf Kondome verzichten und wenn Menschen sich Drogen spritzen.  Wenn man sich also richtig verhält - und das ist wahrlich kein Hexenwerk - dann besteht kein Grund zur Sorge.

Philipp Lutz

 

Weitere Informationen zur diesem Thema findet man bei der AIDS-Beratung Mittelfranken

AIDS-Beratung-Mittelfranken
Beratung HIV-infizierter Kinder, Frauen und Männer, deren Angehörige und sonstige Ratsuchende; Präventionsveranstaltungen.

 

 

Er schenkt uns ein Herz.......

Am 31.01.2017 verschenkte Herr Bräutigam in seiner Klasse 10D mehrere Herzen. Nur waren es echte Schweineherzen. Was bei vielen Freude und Neugierde weckte, gab manchen ein Gefühl von Ekel und Brechreiz.
Da der Aufbau des Herzens davor schon ausführlich besprochen worden war, packten wir nach kurzer Wiederholung der Vorgehensweise beim Sezieren, ob mit oder ohne Handschuhe das Herz an. Wortwörtlich, denn manche scheuten sich nicht davor, die Hand ins Herz zu legen.
Der Aufbau musste ganz genau studiert werden, von der Aorta bis zur Herzspitze. Das Durchschneiden der Herzmuskelschicht erwies sich, trotz scharfen Skalpells, als ziemlich schwierig. Als der dicke Muskel schließlich doch durchtrennt war, war sogar das innere des Herzens sichtbar.
Wie faszinierend es doch ist!
Die Fäden zur Unterstützung der Segelklappen waren so stabil, dass man das Herz an ihnen hochheben konnte. Diesmal nahm man einen Strohhalm nicht zum Schlürfen eines Getränks, sondern zum Verfolgen der Venen- und Arteriengänge.
Da verkündete Herr Bräutigam auch schon das Ende der Stunde. Noch schnell aufgeräumt und alles desinfiziert, da war die Biostunde auch schon rum. So schnell kann es gehen und letztendlich hat es doch allen gefallen.
Danke noch einmal an Herrn Bräutigam für das Saubermachen der Herzen am Abend vorher und das Ermöglichen einer so einzigartigen Erfahrung.

 

Antonia Bauer & Paula Siekmann

Eindrücke von der Präparation

DKMS- Typisierungsaktion für Tom

Am Samstag den 28.01.17 fand in  Seukendorf die Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Tom aus Obermichelbach statt.
Bei Sonnenschein aber eisigen Temperaturen riss die Warteschlange vor der Sporthalle nicht ab.Man musste teiliweise über eine Stunde warten.
Schüler der Landkreisschulen  versorgten die Wartenden mit  Kuchen, Wurstsemmeln und Getränken, die  Privatpersonen, Metzger, Bäcker und Lebensmittelhändler gespendet hatten.
Lehrer nahmen dann in der Sporthalle die persönlichen Daten der Spender auf. Ärzte und medizinische Fachkräfte erledigten die Blutabnahme.
2536 Menschen ließen sich schließlich registrieren, auch viele Schüler des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums Fürth nahmen an dieser Aktion teil. Die Schulfamilie bedankt sich dafür sehr herzlich bei den potenziellen Stammzellenspendern.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Archiv der Fürther Nachrichten, weitere Informationen auf der Homepage der DKMS

Vortrag über HIV–Infektion und weitere sexuell übertragbare Krankheiten

Die Fachschaft Biologie freute sich, dass uns am 2. Mai 2016 Dr. Stefan Zippel von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie  und Allergologie München besuchte. Für unsere 10. Klasse hielt er seinen prämierten Vortrag, den bis jetzt schon 300 000 Schüler in Bayern gehört haben und der auch vom Kultusministerium unterstützt wird.

Wie wir erfahren mussten hat die Zahl der HIV-Neuinfektionen vor allem bei Heterosexuellen in Bayern in den vergangenen Jahren wieder zugenommen. Leider erleben 77 Prozent der HIV-Positiven immer noch Diskriminierung, 20 Prozent der Betroffenen wurde  in Deutschland schon einmal eine medizinische Behandlung verweigert und zwei Drittel haben sich aufgrund der HIV-Infektion sogar von ihrer Familie zurückgezogen. Dr. Zippel erklärte die Übertragungswege des HI-Virus und Risiken, sich mit ihm anzustecken. Der smarte Humanbiologe stellte den Schülern dabei sehr direkte und für sie ungewohnte Fragen und forderte manchmal auch Antworten ein. Die HIV-Infektion kann man inzwischen sehr gut behandeln, sie ist jedoch nur erfolgreich, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Daher ist der sogenannte AIDS-Test so wichtig - auch um eine Ansteckung weiterer Personen zu verhindern. Er ist bei jedem Gesundheitsamt anonym und kostenlos möglich.

Herr Dr. Zippel erzählte anschließend von 17-jährigen Michael Schmidpeter, der sich im Jahre 2006 das Leben nahm, nachdem er sich in einen Mitschüler verliebt hatte. Seit seinem Tod stiften die Eltern den Michael-Schmidpeter-Preis, um zu einem offeneren und toleranteren Umgang mit alternativen Lebensformen beizutragen.

Zu welch erschreckenden Gewalttaten  Homophobie  führen kann, wurde an der  Geschichte von  Marcel Rohrlack verdeutlicht.  Der Sprecher der Grünen Jugend München nahm am 14.7.2015 an der Parade zum Christopher Street Day in München als Drag mit Frauenkleid, Perücke und High Heels teil. Auf dem Heimweg wurde er von einer Gruppe junger Männer angepöbelt und verprügelt.

Im letzten Teil des dreistündigen Vortrags informierte der Dozent die Schülerinnen und Schüler über weitere sexuell übertragbare Krankheiten. Die Bilder von Infektionen mit Pilzen, Viren und Bakterien waren sehr anschaulich, aber für manche doch etwas abschreckend.  Wir erhielten wichtige Informationen über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV), die allen Mädchen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs empfohlen wird.

Als Fachschaft Biologie hoffen wir, dass unsere Schüler durch den Vortrag umfassend informiert, aber auch zum Nachdenken über einen verantwortungsvollen und toleranten Umgang miteinander angeregt werden konnten.

Christine Wildner und Schülerinnen der 10. Klassen

Eine Herzensangelegenheit...

„Originale Begegnungen“, also Erfahrungen am realen Objekt, spielen im Vermittlungsprozess des Biologie-Unterrichts eine wichtige Rolle.
Daher durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c im Rahmen der Unterrichtseinheit „Herz- und Blutkreislauf“ Schweineherzen präparieren.
Nachdem die Klasse sich in Kleingruppen von ca. 4 Personen eingeteilt hatte, wurde an jedes Team Sezierbesteck und eine Präparierwanne mit je einem Schweineherz verteilt. Nach anfänglich eher skeptischen Blicken gewann die Neugierde bald die Oberhand.
Anhand einer Präparationsanleitung hatte jede Gruppe die Möglichkeit einen, im wahrsten Sinne des Wortes, detaillierten Einblick in die Anatomie des Herzens zu gewinnen. Dadurch wurde das bereits vorab erarbeitete Wissen über den Bau des Herzens vertieft, aber auch fachspezifische Arbeitstechniken erlernt.

Andreas Bräutigam

Untersuchung von Hühnereiern in der 6. Klasse

Zum Thema „Fortpflanzung der Vögel“ nahmen die Schüler der Klassen 6a und 6d Hühnereier genau unter die Lupe. Nachdem die physikalischen Eigenschaften untersucht wurden, ging es an das „Eingemachte“: mit Fingerspitzengefühl musste ein Beobachtungsfenster in das Ei gebohrt werden. Die Schüler entdeckten weitaus mehr Bestandteile im Inneren des Eies  als ihnen bisher vom Frühstücksei bekannt waren. So kamen z.B. die Hagelschnüre zum Vorschein, die eine flexible Verankerung des Dotters darstellen. Somit ist bei einem befruchteten Ei die Keimscheibe, aus der sich das Küken entwickelt, immer der brütenden Henne zugewandt und bekommt ausreichend Wärme. Abschließend untersuchten die Schüler mit Hilfe einer Lupe die Kalkschale der Eier, auch hier konnte Erstaunliches festgestellt werden: sie enthält zahlreiche Poren, die den Gasaustausch ermöglichen.

Durch die interessierte Arbeitshaltung aller Klassenmitglieder sowie der Freude und Neugier beim Untersuchen wurden viele weitere interessante Fragen aufgeworfen, die im Rahmen der Unterrichtseinheit geklärt werden konnten. Zum Beispiel

  • Wie viele Eier legt eine Legehenne durchschnittlich pro Jahr?
  • Unter welchen Voraussetzungen entwickelt sich ein Küken?
  • Wie lange brütet die Henne?
  • Wodurch wird die Farbe der Eier bestimmt?
  • Gibt es bei den Hühnern auch Zwillinge?

Anna Görl

Experimentieren mit Achatschnecken

Sichtlich großes Vergnügen bereitete den Schülern der Klasse 8a die Beobachtung und Fütterung von Achatschnecken, die von Frau Chaudhrie in Zusammenarbeit mit dem Museum im Koffer zur Verfügung gestellt wurden.

Präparation von Schweineaugen in der 9. Klasse

Zunächst ist es immer irgendwie eklig wenn man die Schweineaugen in der Toffifee Schachtel sieht. Aber anschließend stellt sich immer wachsende Begeisterung ein, wenn unsere Neuntklässer die Schweineaugen untersuchen und mit den herauspräparierten Linsen Texte vergrößert lesen können.

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