Vortrag "Chemistry on tour" von Herrn Dr. Ehli

Seit nunmehr acht Jahren bietet das Department „Chemie und Pharmazie“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern anhand der Vortragsreihe „Chemistry on tour“ einen Einblick in die wunderbare Welt der Chemie zu ermöglichen. Aus diesem Anlass besuchte Herr Dr. Ehli am 29. März 2019 die 10. Jahrgangsstufe des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums mit der Show „That`s chemistry“. 

In zwei 45-minütigen Experimentalvorträgen wurde den Schülerinnen und Schülern auf humorvolle Art und Weise mit zahlreichen Experimenten die einzelnen Teilbereiche der Chemie vorgestellt. Dabei wurden mit hohem Alltagsbezug immer wieder die Ausbildungs- und Studienthemen des Fachs Chemie angesprochen.

Mit der Frage, ob sich Zahnspangenträger ohne Stromstoß gefahrlos küssen dürfen, gelang Herrn Dr. Ehli ein interessanter Einstieg, in das – sonst bei Schülern weniger beliebte – Thema „Redoxreaktionen“. Soviel sei verraten: ein Kuss ist unbedenklich!

Allerdings leben Naschkatzen mit Goldzähnen zu Ostern besonders gefährlich. Bei einem Biss auf die Osterhasenverpackung aus Aluminiumfolie könnte es durchaus „funken“.

Des Weiteren gelang es Herrn Dr. Ehli in seinem Vortrag den Zuhörern sehr anschaulich die Bedeutung der Spektroskopie zur Bestimmung des Atemalkohols näher zu bringen. Der Referent erläuterte dazu die Grundlagen der Spektroskopie und zeigte den Schülerinnen und Schülern auf, dass mit dem richtigen chemischen Wissen und durch die Wahl des richtigen Bonbons der eigentliche Messwert des Atemalkohols zu den eigenen Gunsten „verschönert“ werden kann. Um welchen Bonbon es sich dabei handelte, wurde trotz intensiver Nachfragen nicht verraten.

Zuletzt demonstrierte Herr Dr. Ehli die Chemolumineszenz anhand des Luminol-Nachweises von Blut. Hierbei durfte das Publikum selbst zum CSI-Agenten und -Kriminalisten werden.

Als Abschiedsgeschenk erhielten alle Schülerinnen und Schüler einen Flyer der FAU Erlangen-Nürnberg mit Knicklichtern. 

Vielen Dank an Herrn Dr. Ehli, der uns in seiner mitreißenden Art die spannende Welt der Chemie näher brachte.

Andreas Bräutigam

Kongress P-/W-Seminare

Am Kongress der P-/W-Seminare des Förderkreises Ingenieurtstudium e.V.am 22.02.2018 im VIP FORUM Max-Morlock-Stadion Nürnberg ist das Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth beteiligt.

Für das W-Seminar Chemie "Experimente mit Supermarktprodukten" dürfen 3 Schülerinnen ihre Seminararbeit präsentieren.

Lisa Waigl: Molekulare Küche - Chamäleonbällchen

Evelyn Nachbauer: Indikatoreigenschaften von Pflanzenfarbstoffen

Sina Liebel: Kristalle

Für das W-Seminar Mathematik  "Alles ist Mathematik“ präsentiert

Finn Klein: Chaos und Determinimus - Einführung in die Chaostheorie

Wir gratulieren den den Teilnehmern und wünschen viel Erfolg.

Informationsbroschüre als pdf

Bericht über den Kongress am 22.02.2018

Nachdem unsere Seminararbeiten endlich fertig waren und auch schon kursintern vorgestellt wurden, durften Evelyn Nachbauer, Lisa Waigl, Sina Liebel und Finn Klein über  ihre Seminararbeiten noch einmal einen Vortrag in einem öffentlichen Rahmen im VIP-Forum des Max-Morlock-Stadiums Nürnberg im Zuge des 8. Kongresses P-/W-Seminare halten. Dieser Kongress wird organisiert vom Förderkreis Ingenieurstudium e.V.
Wir waren alle ziemlich aufgeregt, da wir noch nie vor mehreren Leuten gesprochen hatten und im Publikum nicht nur Schüler, Lehrer und Herr Böckl saßen, sondern auch Professoren wie Prof. Dr. Peter Hommelhoff  von der FAU und der Ministerialdirektor Herbert Püls. Die Leitung des Kongress übernahm Prof. Dr. Wilhelm Schwieger, der uns unter anderem nach den Vorträgen noch mit Fragen löcherte.
Den ersten Vortrag „Physik und Technik: Mit Lasern und Photonik zum Teilchenbeschleuniger auf einem Silizium-Chip“ hielt Prof. Dr. Peter Hommelhoff selbst und nahm uns mit seiner sympathischen, norddeutschen und offenen Art ein bisschen die Angst, gleich selbst dort oben zu stehen. Professoren sind eben auch nur Menschen.
Außerdem konnten wir einen Einblick in andere Seminararbeiten bekommen, wobei uns manche mehr, manche weniger interessiert haben. Eine echt coole Idee hatte auch das P-Seminar „Faust meets Big Bang Theory“ von dem Gymnasium Beilngries. Das P-Seminar verknüpfte zwei Fächer, nämlich Chemie und Deutsch und obwohl sich diese Kombination komisch anhört, sie funktioniert besser zusammen, als man denken würde. Der entstandene Film, in dem Faust Chemieexperimente durchführt, ist lustig und kann sich sehen lassen.

Im Großen und Ganzen, haben wir es alle geschafft unsere Themen vorzustellen und sind jetzt eine Erfahrung reicher, trotz teils komischer Fragen und verschobener Bildern auf der Powerpoint Präsentation. In der Pause durften wir noch unsere Themen mit Plakaten vorstellen, für die sich Professor Schwieger sehr interessiert hat.

Insbesondere möchten wir uns bei der Schule und bei Frau Wildner und Frau Hauenstein bedanken, die es uns ermöglicht haben diese tolle Erfahrung zu sammeln.

Lisa Waigl

Kongressbroschüre

PROFIS - Professoren in die Schule

Wie sieht eigentlich ein Biologie- und Chemiestudium genau aus und was kann man danach beruflich machen? Die Antwort auf diese Frage kannten die Wenigsten von uns. Deshalb wurden wir, die Schüler und Schülerinnen der Q11, am 08.02 2018 von vier Referenten der Friedrich- Alexander- Universität Erlangen besucht.

Zuerst erzählte uns die gerade fertiggewordene Studentin Nina Heene-Würl von ihren eigenen Studienerfahrungen und ihrer Bachelor- bzw. Masterarbeit. Außerdem gab sie uns sehr interessante Informationen zu den einzelnen Themenbereichen, die man v.a. nach dem Bachelor wählen kann, und über die Möglichkeit eines Auslandsemesters.

Anschließend wurde es dann richtig biologisch bzw. chemisch: Zwei Doktoranten der FAU stellten uns die Themen ihrer Doktorarbeiten vor. Zunächst berichtete uns Eric S. A. Görlitzer davon, wie man im Labor Oberflächen herstellen kann, die die schillernden Farben eines Schmetterlingsflügels besitzen. Dabei kommen aber keine Farbpigmente zum Einsatz - wie man erwarten würde - sondern spezielle Oberflächenstrukturen, die zu Lichtreflexionen und somit zu einer bestimmten Farberscheinung führen.

Um spezielle Oberflächenstrukturen ging es dann auch im Vortrag von Salvatore Chiera, dem zweiten Doktoranten. Hierbei wurde aber die Herstellung einer Oberfläche erläutert, die die wasserabweisenden Eigenschaften der Lotuspflanze imitiert. Das Ergebnis war eine Oberflächenstruktur, die sowohl Wasser, als auch Öl und sogar Ketchup abweisen konnte und vielfältig einsetzbar ist.

Schließlich sprach dann Dr.- Ing. Holger Hübner über (Antibiotika-)resistente Keime. Anfangs klärte er uns erstmal darüber auf, dass Antibiotikaresistenzen nur dann problematisch oder gefährlich sind, wenn man schon einen solchen resistenten Keim in sich trägt und dass es somit nur einige Stämme resistenter Bakterien gibt. Danach ging es v.a. darum, wo derartige Keime eigentlich vorkommen, so z.B. bei der Massentierhaltung oder in Hyderabad, wo in Gewässern 81 Resistenzen gefunden worden waren. Auch Deutschland ist mittlerweile betroffen, weshalb sich jeder einzelne Gedanken machen sollte, was man dagegen tun kann.

Abschließend möchte ich mich noch im Namen der gesamten Q11 für Ihre sehr interessanten Vorträge bedanken. Vor allem die Anschaulichkeit Ihrer Präsentationen hat mich dabei beeindruckt, da Sie uns durch spannende Schätzfragen miteinbezogen haben und uns durch Videos einen genaueren Einblick in die einzelnen Themen ermöglicht haben.

Isabel Worth, Q11

Chemie-Exkursion

Am 22.06.2017 besuchte der Chemie-Kurs von Frau Wildner das EAM-Labor (ENGENEERING OF ADVANCED MATERIALS) der FAU Erlangen. Begleitet wurden wir von Herrn Abel und Frau Weinmüller.
Zu Beginn der außerschulischen Aktivität wurden wir von Frau Dr. Opelt, der in dieser Fakultät unterrichtenden Lehrerin, mit einer prägnanten Power-Point-Präsentation auf das Thema hingeführt. Dabei ging sie auch auf die Durchführung der einzelnen Versuche ein. Die beiden Hauptthemen waren: Nanotechnologie und erneuerbare Energien
Im Anschluss daran wurde uns die Möglichkeit gegeben, in kleinen Gruppen selbstständig Versuche mit Hilfe eines kleinen Gehefts durchzuführen. Dabei halfen uns die anwesenden Lehramt-Chemie-Studenten. Unter den insgesamt 20 verschieden Versuchen waren unter anderem Experimente zur Wasserstoff-Brennstoffzelle oder zu Nanopartikeln vertreten.
Insgesamt war es ein abwechslungsreicher Vormittag, bei dem wir mal praktisch arbeiten konnten in den Labors der Universität.

 Florian Gebhard

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