Voltasäule

Die Volta’sche Säule oder auch Voltasäule ist eine von Alessandro Volta 1799/1800 entwickelte Anordnung, die als Vorläuferin heutiger Batterien im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung als Stromquelle hatte. Sie besteht aus vielen übereinander geschichteten Kupfer- und Zinkplättchen, zwischen denen sich in bestimmter regelmäßiger Folge elektrolytgetränkte Papp- oder Lederstücke oder auch Kartoffelscheiben befinden. Ein einzelnes Element der Volta’schen Säule wird Voltaelement genannt. Es besteht beispielsweise aus einer Kupferfolie, einer Elektrolytschicht und einer Zinkfolie. Es liefert nur eine geringe Spannung, weshalb in der Säule viele solcher Elemente übereinander gestapelt sind. Dabei ergibt sich die Stapelfolge Kupfer, Elektrolyt, Zink, Kupfer, Elektrolyt und wieder Zink, d. h., Kupfer und Zink wechseln sich ab und der Elektrolyt befindet sich in diesem Beispiel immer dazwischen.
Die Abiturienten erreichten eine Spannung von über 2V.

Klappbares Periodensystem der Elemente – jetzt auch am Heinrich-Schliemann-Gymnasium

Die kleine und alte Wandkarte, mit der am Heinrich-Schliemann-Gymnasium der Aufbau des Periodensystems veranschaulicht und erklärt wurde, durfte endlich in den verdienten Ruhestand verabschiedet werden.Sie wurde durch eine große und sehr aufwändig gestaltete Wandklapptafel des Periodensystems  ersetzt.  Da die eigenen Mittel der Schule für diese Zwecke nicht ausreichten, konnte der  Elternbeiratsvorsitzende Dr. Tobias Wagner die Vopelius Chemie AG Fürth als Sponsor gewinnen.Am 30.4.2015 übergab Melanie von Vopelius, zuständig für Marketing und Business Development bei der Vopelius Chemie AG Fürth, ihrer ehemaligen Schule das klappbare Periodensystem.Schulleiter Carsten Böckl und die Fachschaft Chemie bedankten sich im Beisein von Herrn Dr. Wagner bei Frau von Vopelius für die großzügige Spende.
Christine Wildner

 

Vortrag „That`s chemistry“ von Herrn Dr. Ehli

Am Montag, den 9.3.15 war es endlich soweit. Pünktlich um 7.50 Uhr versammelten sich die Klassen 10a, 10b und10c im Chemiesaal. Der Grund: Dr. Ehli von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hielt seinen lange angekündigten Vortrag „That`s chemistry“.
Und das machte er auf sehr spannende Weise:
Während er uns die Teilgebiete der Chemie näherbrachte, führte er mit uns viele Versuche durch.
Zum Beispiel zeigte er uns, dass man mit einer Brausetablette und Wasser eine Flasche per Luftdruck wegschießen kann.
Anschließend erklärte er, wie man ein kriminologisches Verfahren zur Aufdeckung von Blut(-resten) durchführt: Man muss lediglich Wasserstoffperoxid und Luminol vermischen und dann Blut dazugeben. Wenn es dunkel ist, leuchtet die Substanz neongrünblau.
Beruhigt können nach dem Vortrag von Dr. Ehli auch alle naiven Zahnspangenträger sein: Es gibt keinen elektrischen Schlag, wenn man einen anderen Zahnspangenträger küsst! Einen elektrischen Schlag bekommen stattdessen die Träger von Goldzähnen, die aus Versehen etwas Aluminiumfolie (z. B. von Osterhasenverpackung) im Mund haben. Die elektrische Spannung wird durch die unterschiedlichen Metalle im elektrisch leitenden Speichel erzeugt.
Doch das war noch nicht alles, was Herr Dr. Ehli demonstrierte:
Er hat uns außerdem noch anvertraut, dass man bei einer polizeilichen Alkoholkontrolle seinen „leicht“ alkoholisierten Zustand bei der Messung durch ein Spektrometer mit einem gewissen Bonbon verschleiern könne. Mit welcher Art Bonbon das möglich ist, wollte er uns leider nicht sagen, um die steigende Anzahl alkoholbedingter Unfälle in Fürth nicht noch weiter in die Höhe schnellen zu lassen.Auch zeigte er uns, dass der Klebstoff an einem Briefumschlag kurz blau leuchtet, wenn man den Brief schnell im Dunkeln öffnet.
Zum Schluss bekam jeder von uns noch einen besonderen Klebefilm und einen kleinen Leuchtstab geschenkt.
Frau Kindler, Frau Wildner, Herr Eysenbach und alle Schüler danken Dr. Ehli für diesen wirklich begeisternden Vortrag.
Leon Dimitriu, 10a

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