Journée franco-allemande / deutsch-französischer Tag

Am 22. Januar erinnert der deutsch-französische Tag an den Freundschaftsvertrag unserer beiden Länder von 1963.

In diesem Jahr luden wir alle unsere Schüler zum großen Frankreich-Quiz ein.
Am Montag, 22.1.2018  wurden von der 2. bis zur 7. Unterrichtsstunde auf Stellwänden in der Aula Informationen zu Frankreich präsentiert. Die dort bereit liegenden Fragebögen können ausgefüllt und in eine Teilnahmebox geworfen werden. Unseren Schülern winken attraktive Preise.

Liebe Schülerinnen und Schüler: PARTICIPEZ NOMBREUX! Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

VIVE LA FRANCE!

Babylon Kino: “Une Vie”

Emily Haupt

Am 13. Dezember 2017 ist der sprachliche Teil der 10. Jahrgangsstufe, der Französisch als dritte Fremdsprache gewählt hat, gemeinsam mit dem Französisch-Kurs der 12. Jahrgangsstufe in das Babylon-Kino in Fürth aufgebrochen, um, begleitet von den beiden Lehrkräften Frau Boudreault und Frau Ioannides, einen französischsprachigen Film anzuschauen.

Dort angekommen, machte es sich die kleine Gruppe an Schliemännern im gemütlichen Kinoraum bequem.
Während die ebenfalls fremdsprachige Werbung lief, wurden erste Chipspackungen und Getränke geöffnet.

Als dann die Verfilmung des Dramas “Une Vie” (= ein Leben; nach dem Roman von Guy de Maupassant) begann, waren manche erst verblüfft, da der Film nur mit wenig Filmmusik lief. Dies bewirkte, dass realistische und natürliche Geräusche wie das Vögelzwitschern oder das Knarzen der Holzdielen deutlich mehr in den Vordergrund gerückt wurden.

Vielleicht war gerade dies der Grund, welcher die Verfilmung so lebensnah und emotional wirken ließ, auch wenn die dargestellte Zeitepoche, d.h. Frankreich des frühen 19. Jahrhunderts, schon lange zurück liegt.
Dass der Film mit Originalton und somit in einer Fremdsprache lief, war für kaum jemanden ein Problem, da die wichtigsten Übersetzungen auch als Untertitel mitliefen.

Als sich dann der Großteil der Gruppe in die erzählte Lebensgeschichte der recht bemitleidenswerten Frau hineingefunden hatte, kam dann doch auch Verwirrung auf.
Ist das wirklich die ganze Geschichte? Wird da nicht mehr geschildert, als die Lebensgeschichte und Probleme dieser Frau? Kommt da vielleicht noch richtige Spannung auf?
Während manche durch den vielleicht sehr unüblichen Verlauf des Films enttäuscht oder aus der Bahn gebracht waren, haben sich andere Gedanken über das Schicksal der Hauptperson gemacht und sich gefragt, was uns der Autor mit der Lebensgeschichte dieser jungen Frau mitteilen möchte.
Vielleicht will er uns nur dazu anregen, tatsächlich über den unerwarteten Verlauf des Lebens nachzudenken, oder er möchte uns zeigen, dass Dinge, die anfangs sehr positiv und wunderbar wirken, sich später doch noch zum kompletten Gegenteil wenden können.
Vielleicht möchte er uns auch dazu anregen, zu genießen und wahrzunehmen, was wir in unserem Leben alles besitzen und wie gut es uns in unserer Situation geht.
Ich persönlich denke, dass diese Verfilmung die Schönheiten, aber auch die schrecklich negativen Dinge des gesamten Lebens aufgezeigt hat und ich denke, dass wir, vor allem als noch so junge Menschen, Dinge wie diesen Film als Wegweiser und Weisheit sehen sollten, um aus unserem eigenen Leben das für uns möglichst Beste zu machen.
Über solche Dinge oder auch über die zum Glück schon verpasste Unterrichtszeit der nächsten Stunde nachdenkend, hat sich die ganze Gruppe danach wieder auf den Weg zurück in die altbekannten Schulhäuser gemacht, um ja nicht zu viel kostbare Unterrichtszeit zu verlieren.
Paula Scharnagl, Klasse 10c

Milano Hama-Faraj

Herzlich willkommen am Schliemann, Mélanie !

In diesem Schuljahr wir die Fachschaft Französisch von der Fremdsprachenassistentin Mélanie Dos Santos aus Paris verstärkt. Mélanie ist immer donnerstags und freitags an unserer Schule und unterstützt den Unterricht in allen Klassen und Kursen. In dem folgenden Text stellt sie sich selbst vor:
«Je m'appelle Mélanie Dos Santos, j'ai 25 ans et je suis assistante de français. J'ai grandi en banlieue puis, à 20 ans, je suis allée vivre à Paris pour faire mes études.
Après une Licence en Arts Plastiques et Sciences de l'art, j'ai continué mes études en Master de Médiation culturelle, spécialisé dans la mise en œuvre de projets éducatifs et culturels en milieu scolaire. Cela m'a apporté un premier avant goût de ce que pouvait être l'enseignement et la transmission de savoirs. Avant de venir en Allemagne, je travaillais dans un petit théâtre parisien.
A la fin de mes études, j'ai souhaité voyager et voir comment était l’éducation à l’étranger. J'avais également dans l’idée de réellement me confronter aux élèves et de faire face à de réels enjeux pédagogiques, pour peut-être, un jour, me diriger vers les métiers de l'enseignement. C'est pourquoi j'ai choisi de faire cette magnifique expérience d’assistanat de français à l’étranger. Ayant choisi l'allemand comme première langue étrangère à l’école, venir en Allemagne était un choix évident pour moi.
C'est pour moi l'occasion d'améliorer mes connaissances en langue, mais également d'en apprendre davantage sur le pays et sa culture. Je reste persuadée que l'un des meilleurs moyens d'apprendre une langue est de se rendre dans le pays et parler avec des personnes locales.
A défaut de pouvoir faire partir tous les élèves en France, j'espère pouvoir leur apporter un petit bout de la France que je connais,  et surtout leur donner le goût de la langue et de la culture.»

„Ich heiße Mélanie Dos Santos, ich bin 25 Jahre alt und bin Fremdsprachenassistentin für Französisch. Ich bin in der Banlieue von Paris groß geworden und mit 20 Jahren nach Paris gezogen, um dort zu studieren.

Nach einem Abschluss in Bildenden Künsten und Kunsttheorie habe ich meinen Master in Kultureller Mediation gemacht, wobei ich mich auf die Umsetzung von pädagogisch-kulturellen Projekten im schulischen Bereich spezialisiert habe. Dabei bekam ich einen ersten Vorgeschmack davon, wie Unterricht und Wissensvermittlung sein können. Bevor ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich in einem kleinen Theater in Paris gearbeitet.

Nach dem Abschluss meines Studiums wollte ich reisen und ausländische Bildungssysteme kennenlernen. Ich hatte den Wunsch, mich der Realität im Unterrichtsalltag und in der Zusammenarbeit mit Schülern zu stellen, um vielleicht eines Tages den Lehrberuf zu ergreifen. Deswegen habe ich mich entschlossen, diese großartige Erfahrung als Fremdsprachenassistentin im Ausland zu machen. Da ich in der Schule Deutsch als erste Fremdsprache gewählt hatte, war es für mich naheliegend, nach Deutschland zu gehen.

Das ist für mich eine gute Gelegenheit, meine Sprachkenntnisse zu verbessern, aber auch mehr über das Land und seine Kultur zu erfahren. Im Land selbst mit Einheimischen zu sprechen ist meiner Meinung nach einer der besten Wege, eine Sprache zu lernen.

Da ich leider nicht mit allen Schülern nach Frankreich reisen kann, hoffe ich wenigstens, ihnen ein kleines Stück meines Landes näherzubringen und ihnen vor allem die französische Sprache und Kultur schmackhaft zu machen.“

Jeden Freitag um 13 Uhr bietet Mélanie einen Konversationskurs (Treffpunkt: Raum H4) an. Hierzu ergeht herzliche Einladung an alle Schülerinnen und Schüler der 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe. Es ist auch möglich, nur an einzelnen Stunden teilzunehmen. Also schaut vorbei!

Schüleraustausch mit Bordeaux

Bilder vom Schüleraustausch finden Sie unter Schulleben.

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