Besuch der Klassen 7b und 7c im Jüdischen Museum

Besuch der Klassen 7b und 7c im Jüdischen Museum Woher kommt eigentlich der Begriff „Ghetto“? Warum gibt es in der Nürnberger Altstadt eine Judengasse – und in Fürth nicht? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7c nicht nur im Geschichtsunterricht nach, sondern auch bei einem Besuch im Rahmen dieses Unterrichtsfachs im Jüdischen Museum Franken, in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserer Schule. Am 8. (7c) und 17. (7b) Februar besuchten die beiden Klassen das Museum und vertieften hierbei nicht nur das im Unterricht erworbene Wissen, sondern erfuhren auch Neues: Etwa, was sich hinter bzw. in einem „Memorbuch“ versteckt, weshalb sich manche Fürther Rabbiner ab dem 19. Jahrhundert in ihrer Amtstracht kaum noch von den evangelischen Pfarren unterschieden und ihre Synagogen nahezu wie die Kirchen ihrer christlichen Kollegen aussahen oder wozu eine Mikwe dient – und was man (und vor allem frau) beim Hinabtauchen in diese beachten muss! All dies erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler beider Klassen in Arbeitsgruppen selbst und stellten sich die Ergebnisse gegenseitig vor. Somit waren die Besuche nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam. Vielen Dank an die Gruppenleiter/innen des Jüdischen Museums, die diese schönen und erkenntnisreichen Führungen ermöglichten! Friedemann Bretschneider

Nahostseminar

In Zusammenarbeit mit der Akademie für politische Bildung in Tutzing nehmen die Schüler der 10. Klassen vom 17. bis zum 24. Juli am Seminar „Die Nahostregion. Der israelisch-palästinensische Konflikt“ teil. Mit den „Tutzinger Schülerforen“ bietet die Akademie für Politische Bildung ein besonderes Format für Schülerinnen und Schüler an. Die Schüler können politische Themen und Konflikte in flexiblen Tagungsprojekten und Planspielen erarbeiten und erleben. Durch die Veranstaltung leitet Michael Ingber, ein amerikanischer Jude, Historiker und Judaist, der von 1967 – 2001 in Jerusalem lebte, mittlerweile in Wien wohnt und Seminare an der Philipps Universität Marburg gibt. Ingber, der 17 Jahre als Major und später als Reserveoffizier in der Israelischen Armee gedient hat, beeindruckt durch seine tiefe Fachkenntnis und Erfahrung und versteht es die Seminarteilnehmer mit seinen interessanten Texten, Filmen und Erfahrungsberichten für sich zu gewinnen. Am Schluss des Seminars steht eine Nahost-Friedenskonferenz, die von den Schülern durchgeführt wird.

Goldene Straße

Auch zwei Schüler aus dem Heinrich-Schliemann-Gymnasium sind dabei

Am Samstag, den 22.11.2016, begeben sich Jugendliche aus Mittelfranken zusammen mit Jugendlichen aus Südmähren auf Spurensuche nach den Anfängen des modernen Europas entlang der Goldenen Straße von Nürnberg nach Prag. Ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erkenntnisse werden sie in medialen Produkten festhalten und verarbeiten. Zu sehen ist das alles im Netz unter goldenestrasse.tumblr.com.

Wie wichtig Europa und der europäische Gedanke für ein friedliches Zusammenleben der Menschen ist, wird leider in der heutigen Zeit nicht mehr genügend gewürdigt. Das Erreichte wird oft als selbstverständlich erachtet. Ein friedliches Europa ist für die junge Generation der Entwicklungsraum, in dem sich ihre Träume und Wünsche verwirklichen lassen. Sieben Jugendliche aus Südmähren und sieben Jugendliche aus Mittelfranken begeben sich deshalb auf die Spuren von Karl IV., der vieles angestoßen hat, was Europa heute ausmacht. Entlang der Goldenen Straße reisen die Jugendlichen von Nürnberg nach Prag, um sich gegenseitig kennen zu lernen, Geschichte live zu erleben und jenseits von theoretischer Wissensanhäufung die Vergangenheit zu erforschen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können. Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse werden sie dabei mit Medien dokumentieren und auf einem Blog (goldenestrasse.tumblr.com/) im Internet veröffentlichen. Während ihrer ganzen Reise kann man so mitverfolgen, was sie erleben und was sie bewegt.

Starten wird das Projekt am Samstag, den 22.10.2016 in Nürnberg. Die tschechischen und deutschen Jugendlichen werden zwei Nächte in der Jugendherberge auf der Kaiserburg in Nürnberg übernachten, sich kennenlernen und auf die Reise vorbereiten. Am Montag geht es mit dem Zug über die Zwischenstopps Furth i.W. und Pilsen nach Prag. Nach drei Nächten in der Golden Stadt fahren die deutschen Jugendlichen am Sonntag, den 30.10.2016 mit dem Bus wieder zurück nach Nürnberg.

Im Gepäck werden die Jugendlichen neben Mitbringseln hoffentlich vor allem bleibende Eindrücke von persönlichen Begegnungen haben sowie ihre eigene Vorstellung davon, was Europa für sie bedeutet.

Veranstalter ist der Bezirk Mittelfranken

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