Eine etwas andere Intensivierungsstunde

Im Rahmen der Intensivierungsstunden fuhren die Griechischschüler der 9a am 20. Juni 2018 nach Iphofen, wo im KNAUF-Museum Fundstücke ausgestellt waren, die Heinrich Schliemann bei seinen Ausgrabungen 1871-1873 in Troja geborgen hatte. 
Mit dem Spaten und Homer in der Hand hatte Schliemann sich aufgemacht, um den Schatz des König Priamos zu finden. Erst spät merkte er, dass sich an dieser Stelle ein Hügel mit Siedlungsschichten aus drei Jahrtausenden auftürmt, dessen älteste Keramikfunde bis in die Zeit um 2900 v. Chr. zu datieren sind. Was Schliemann gefunden hat, stammt wohl aus der Mitte des 3. Jahrtausends, also ein- bis eineinhalb Jahrtausende vor dem sagenhaften trojanischen Krieg um 1200 v. Chr. .  
Doch Troja ist mehr als nur ein Feld für Schatzsucher und Archäologen. Der Sagenkreis um diese Stadt bildet den ersten Stoff für Europas Literatur. Nicht nur in Homers Epen Ilias und Odyssee, sondern auch in zahlreichen Dramen sowie in der antiken Vasenmalerei ist er verarbeitet.  
Der Ausflug, auf dem in spielerischer Weise auch ein bisschen Grundwissen und Grammatik wiederholt wurden, war eine willkommene Ergänzung zum Griechischunterricht, der in der 9. Jahrgangsstufe ja auch nach Kleinasien und Troja führt.  

Günther Hoffmann

 

 

Reise In die Antike Welt - Eine Exkursion in die Antikensammlung des Martin von Wagner Museums Würzburg

Wandertag. Die Griechen der Jahrgangsstufen  8 – 10, ein norwegischer Austauschschüler und ihre Reiseführer Herr Wachter und Herr Gugel starteten um 9:00 am Fürther Hauptbahnhof ihre Reise. Bei durchwachsenem Wetter kamen wir nach circa zwei Stunden Zugfahrt am Zielort, der Würzburger Residenz, an. Für einen Moment konnte man meinen, wir seien im Jahre 1744, in dem nach 30 Jahren das Schloss endlich fertiggestellt worden war. Zugegeben; Der Straßenlärm verdeutlichte uns sehr schnell, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Im Inneren dieses überwältigenden  Gebäudes wartete auch schon Herr Röhr auf uns, der uns die unterschiedlichsten Vasen der  Universität zeigte: Von geometrischen über die schwarzfigurigen zu den rotfigurigen mit den verschiedensten Motiven. Ob Szenen aus dem Theater, Götter, die Heldentaten der beiden Sagengestalten Herkules und Theseus oder der Wink des Gastgebers, dass man doch schon ein bisschen zu tief in den Kylix (= Becher) geschaut hat. Aber nicht nur die Motive und die Arten der Bemalung, sondern auch die Formen können unterschiedlicher nicht sein. Vasen wurden zu dieser Zeit nicht genutzt, um hübsche Blumen zu bewässern, sondern vielmehr um Wasser und Wein oder andere Nahrungsmittel aufzubewahren, diese zu mischen oder auch daraus zu trinken. Im Anschluss schlenderten wir noch ein wenig durch die Würzburger Innenstadt und besichtigten die ein oder andere Kirche. Zum Abschluss des Tages wurden noch einmal die kulinarischen Geschmacksnerven auf die Probe gestellt. Bei Souvlaki, Gyros und anderen griechischen Spezialitäten ließen wir den Tag dann gemütlich zusammen ausklingen.
Und dann ging es schon wieder zurück in die Heimatstadt. Um 18:00 endete unsere kleine Reise.

Von Sabrina Thurn

Xylokastro und der Nikolaus

Seit fast zwanzig Jahren findet der Schüleraustausch zwischen dem Zweiten Gymnasium von Xylokastro und dem Heinrich-Schliemann-Gymnasium statt, bei welchem griechische und deutsche Schüler sich für eine Schulwoche gegenseitig besuchen. '
Zum Abschluss der diesjährigen Austauschwoche vom 1. bis 7. Dezember fand in der Aula ein deutsch-griechischer Nikolausabend statt. Lehrer und Schüler präsentierten Nikólaos- und Weihnachtsbräuche aus Ost und West, und unsere griechischen Gäste ließen den Abend mit einem Tsapiko und einem Kalamatianos ausklingen.

Kalender

    Weitere Termine

    Kontakt

    Heinrich-Schliemann-Gymnasium
    Königstr. 105
    90762 Fürth
    Telefon: (0911) 74 90 40
    Fax: (0911) 74 90 444
    E-Mail