Griechenland – die Wiege unserer Literatur

Griechenland – die Wiege unserer Literatur
Homer war der erste Dichter des Abendlandes. Mit seinen Epen Ilias und Odyssee sind die Menschen jahrhundertelang erzogen worden („Homer ist der Erzieher Griechenlands“), von seinen Stoffen und Motiven und von seiner literarischen Form haben Autoren aller Jahrhunderte gezehrt (nur ein Beispiel: Joyce, Ulysses, 1922).
Nach dem Epos folgte als repräsentative Form literarischen Ausdrucks im 6. Jahrhundert v. Chr. die Lyrik, dann im 5. Jahrhundert das Drama. Die großen Namen der griechischen Dramatik, Aischylos,  Sophokles, Euripides, Aristophanes und  Menander, leben nicht nur auf zeitgenössischen Bühnen in immer wieder aktualisierten Neuaufführungen weiter: Auch das moderne Drama (etwa das Epische Theater Brechts) gewinnt seine Substanz und sein Profil aus der Weiterentwicklung und Umdeutung der klassischen Vorbilder.
Was  Geschichtsschreibung  bedeutet und wie sie funktioniert, haben uns im 5. Jahrhundert v. Chr. Herodot (der „Vater der Geschichtsschreibung“) und  Thukydides  gelehrt. Wie man Menschen manipuliert (heute: Werbung, Wahlkampf ...), ist an der griechischen Rhetorik zu studieren, die das Instrumentarium der Beeinflussung schon damals bis zur Perfektion entwickelte.

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