Jugend musiziert 2018

Jugend musiziert

In Schuljahr 2017/18 erzielten Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums wieder herausragende Ergebnisse bei „Jugend musiziert“:

Julian Herzing aus der Q11 (Viola) und Philipp Hubert (Matthias Grünewald Gymnasium Würzburg, Klavier) spielten beim Bundeswettbewerb in der Kategorie „Klavier und ein Streichinstrument“ auf phänomenal musikalischem Niveau.
Das Duo erhielt für seine Darbietung von der hochkarätig besetzten Jury einen 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl (25 Punkte). Sie wurden sogar für das Preisträgerkonzert ausgewählt und erhielten ihre Urkunde aus der Hand der Familienministerin Franziska Giffey. Julian erhielt die beste Viola Wertung aller Altersgruppen!

Philipp (15 Jahre) und Julian (17 Jahre) studieren beide am PreCollege der Hochschule für Musik in Würzburg. Im Duo musizieren sie seit Herbst 2017. Im Wettbewerb spielten sie von Dimitri Schostakowitsch (1906 -1975) aus der Sonate op. 147 den 2. Satz (Allegretto) und von Johannes Brahms (1833 - 1897) aus der Sonate Nr.1 f-Moll op. 120/1 den 1.  (Allegro appassionato) und den 4. Satz (Vivace).

Victor König aus der Q12 musizierte auf seinem Fagott, begleitet von seinem Vater, Andreas König, ebenfalls in Lübeck beim Bundeswettbewerb die Fagott-Sonaten von Friedrich Fasch und Camille Saint-Saens sowie den ersten Satz aus dem Fagott-Konzert von Johann Nepomuk Hummel. Er erreichte einen hervorragenden 2. Preis mit 23 Punkten. Er studiert als Jungstudent im Rahmen der Hochbegabtenförderung bei Prof. Nikolaus Maler an der Musikhochschule Nürnberg Fagott.

Moritz Neukam aus der Q12, der als Jungstudent Jazz-Bass am Kontrabass bei Prof. Rudi Engel an der Nürnberger Musikhochschule studiert, erspielte sich auf seinem E-Bass einen großartigen  1. Preis mit folgenden Stücken:
A Show of Hands - Victor Wooten
Spain - Chick Corea (bearb.
Moritz Neukam)
Spreadin' - Moritz Neukam
Zusätzlich wurde Moritz mit dem Yamaha Sonderpreis über 1000€ ausgezeichnet.

Cosima Fischer von Mollard, 8c, stellt ebenfalls ein musikalisches Ausnahmetalent dar. Sie erbringt gleich auf mehreren Instrumenten hervorragende Leistungen: Auf dem Violoncello spielt sie mit sehr hohem Niveau im musischen Zweig des HSG ihre praktischen Schulaufgaben und ab der 5. Klasse im großen Orchester, während sie nun bei „Jugend musiziert“ auf dem Klavier als Begleiterin der Cellistin Eva Antonia Hofmann im Bundeswettbewerb ganz hervorragende 20 Punkte erspielte mit den Stücken:

Fantasiestücke op. 73 von Robert Schumann

2. Satz der Sonate in g-Moll von Ludwig van Beethoven

Dragonesque von Graham Waterhouse

Das Heinrich-Schliemann-Gymnasium gratuliert allen Preisträgern herzlich zu ihren höchst beeindruckenden Erfolgen!

 

 

Have you ever met Pachelbel in London?

Have you ever met Pachelbel in London?

 Have you heard the new RAP

in the crowded schoolyard?

 Let us take you by the hand

and lead you through the Streets of London!

 

We proudly present a crossover project of English and Music

inspired by Mrs Friedrich and Mrs Ioannides in their tutor group 7 B

 Enjoy!

 

 © photos B. Haugner

Zweiter Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" oder warum tut man sich das an ?

Max Lange am Marimbaphon

Mir fällt ein Stein vom Herzen, der Wettbewerb ist vorbei. Danach merkt man erst richtig, welche Spannung sich in einem aufgestaut hat. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich habe mein Bestes gegeben. So gut habe ich das Programm noch nie gespielt.

Mehrere Monate hatte ich mich vorbereitet.
Wie in jedem Jahr beginnt die Wettbewerbsreihe mit dem Regionalwettbewerb. Hier spielen die Schlagzeuger der Metropolregion um die besten Plätze. Ich bin in der Altersgruppe fünf, das sind Musiker, die 1998 oder 1999 geboren sind. Die erste Runde findet immer in der Nürnberger Musikschule statt. Dort kenne ich mich gut aus, da ich viele Jahre bei Werner Treiber in den Schlagzeugräumen Unterricht hatte. Ich spiele mein Programm und erreiche einen ersten Platz mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.
Nun heißt es Instrumente packen und nach Regensburg fahren. Bei uns Schlagzeugern ist das immer sehr aufwendig. Wir reisen nicht mit einem Instrumentenkoffer, wie z.B. ein Geiger, wir reisen mit einem ganzen Anhänger vollgestopft mit den unterschiedlichsten Schlag- und Malletinstrumenten (Marimbaphon oder Vibraphon). Alleine das Packen und Verräumen dauert mehrere Stunden.
In Regensburg spielen nun schon die besten Schlagzeuger aus Bayern. Zwischen den beiden Wettbewerben lagen ein paar Wochen Zeit, die ich nutzte um an dem Programm zu feilen und die Tipps aus dem Beratungsgespräch der Jury umzusetzen. Dann kommt der Wettbewerb und die Aufregung ist wieder da. Man versucht den Kopf frei zu bekommen und das Konzertprogramm so perfekt und musikalisch wie möglich vorzuspielen. Auch hier hat es geklappt und mein Ergebnis in der Altersgruppe fünf war ein erster Platz mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.

Wieder dauert es acht Wochen, bis der große Aufbruch bevorsteht. Der Bundeswettbewerb ist dieses Jahr in Kassel, das sind mal gute 300 km von Fürth. Die Wettbewerbe bei Jugend Musiziert laufen nach einem ganz bestimmten Ritual. Man bekommt einen genauen Termin für den Aufbau der Instrumente, danach 25 Minuten Einspielzeit und schließlich das Wertungsspiel. Wir müssen um 10.45 Uhr Aufbauen. Der Lieferanteneingang zum großen "Dokumenta"-Saal wird geöffnet und wir beginnen den Anhänger auszuräumen. Neben mir schiebt ein andere Teilnehmer seine Marimba und seine Koffer herein. Er ist aus Baden-Württemberg und kommt mir irgendwie bekannt vor. Später stellt sich heraus, dass wir uns bereits in Hamburg beim letzten Bundeswettbewerb begegnet waren. Wir arrangieren uns mit unseren Aufbauten und beginnen die Instrumente Einzurichten und zu Stimmen. Die vier Pauken wurden (Gott sei Dank) vom Veranstalter gestellt. Nach 45 Minuten verlasse ich den Saal und mein Kollege spielt sich 25 Minuten ein. Danach bin ich dran und nutze jede Sekunde meiner Einspielzeit, um mich ein letztes Mal mit meinen Stücken zu beschäftigen. Nun kann es losgehen. Ich spiele als Zweiter. Meinen Vorgänger höre ich mir nicht an. Das würde mich nur nervös machen und meine Konzentration beeinflussen. Ich warte im Foyer des modernen Gebäudes, bis sich die Türen zum Saal öffnen und ein Juror mich herein bittet. Der Saal ist gut besucht. Neben der vierköpfigen Jury (Schlagzeug-Professoren aus Stuttgart und Köln und zwei Berufsmusiker aus Berlin und Kassel) sitzen weitere Wettbewerbsteilnehmer mit ihren Lehrern und Angehörigen. Nach einer kurzen Begrüßung der Jury und einem kleinen Applaus stelle ich mich an mein erstes Instrument. Ein Stück für 4 Konzertpauken. Virtuos und sehr dynamisch, mit unterschiedlichen Tonhöhen und Effekten, wie Glissando oder dem Umstimmen der Pauken während des Spielens mit Hilfe eines Fußpedals. Das Stück endet in einem großen Finale und - Stille. Ich warte ein wenig, bis sich die Spannung gelegt hat und gehe zum nächsten Instrument. Die kleine Trommel ist Pflicht. Hier geht es um Schlagtechnik, extreme Dynamik (sowohl leise als auch laut), saubere Wirbel und virtuose Rhythmik. Danach folgt das Marimbaphon. Meine Marimba hat eine Länge von 2,50 m und ein Gewicht von ca.150 kg, besteht aus edlem Padouk-Holz und klingt einfach fantastisch. Nach einer lyrischen frei gespielten Einleitung geht das Stück des französischen Komponisten Eric Sammut in einen groovigen Latin-Teil über. Am Ende verklingt es nach einem langgezogenen Decrescendo im Nichts. Nun komme ich zum "Groove-Teil" meines Wettbewerbprogramms. Ein 8-seitiges Stück mit jeder Menge lateinamerikanischer und afrikanischer Rhythmen für Timbale, Cowbell, Agogo, Snare, Woodblock, Standtom und Becken. Auch hier läuft alles super und ich werde mit Applaus belohnt. Geschafft - ich spüre wie die Anspannung nachlässt und blicke in die strahlenden Gesichter meiner Eltern. Danach trifft man Bekannte und ehemalige Wettbewerbsteilnehmer. Unterhält sich über Instrumente und die Stücke der anderen und packt schließlich seinen ganzen Aufbau wieder zusammen. Zum Abschluss steht noch ein Beratungsgespräch mit der Jury an. Einige Dinge sind sehr hilfreich und werde ich wohl ausprobieren. Nach ein paar Tagen erfahre ich das Ergebnis. Von den 19 Teilnehmern in meiner Altersgruppe habe ich einen zweiten Platz erreicht und stehe mit meiner Punktzahl an fünfter Stelle aller Teilnehmer der Altersgruppe fünf in Deutschland.

Seit 2009 spiele ich jährlich bei "Jugend Musiziert" und auf anderen Wettbewerben. Meine bisher größten Erfolge waren die Teilnahmen an den Bundeswettbewerben und mein 1. Preis beim Internationalen Marimba-Wettbewerb „Marimba-Festiva 2010“, ein Festival mit Teilnehmern aus der ganzen Welt.

 Max Lange 10 c

 

 

 

Vorspielabend des P-Seminars am 29.11.2012













Hypo-Vereinsbankkonzert November 2012













Unterrichtsprojekt der Klasse 6a

Als Unterrichtsprojekt im Fach Musik entwickelte die Klasse 6a Rundfunk-Werbespots. Text und Musik wurden dabei von den Schülern selbst erstellt. Hier kann man das Ergebnis hören!

Änderungen des Instrumentalunterrichts im musischen Zweig

Bis zum 18.Mai 2012 müssen sämtliche Änderungen (Wechsel des Zweiges, Wechsel des Instruments, Wechsel vom privaten in den schulischen Instrumentalunterricht) von den Eltern des jeweiligen Schülers schriftlich angezeigt werden.

Das Musikteam
 

Vorspielabend 30.4.2012













Konzertreise - Nizza













Vorspielabend



Das P-Seminar Musik der Q12 organisierte am 24.1. einen Vorspielabend, und schloss damit das Projekt erfolgreich ab.

Fachschaft Musik

Fachbetreuung: Elisabeth Müller

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