Fächerübergreifendes Projekt „Offene Altäre – Heilige Schätze“ (Evangelische Religionslehre - Kunst)

Außenseiter-Altar
Werte-Altar

Drei Klassen des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums haben seit Januar an dem sozial-interaktiven Kunstprojekt anlässlich des Reformationsjubiläums zusammen mit ihren evangelischen Religionslehrer*innen Veronika Dressel-Posininsky und Rüdiger Popp teilgenommen.

Innerhalb und rund um die Auferstehungskirche im Fürther Stadtpark sind im Rahmen des Kunstprojektes Reformkiosk in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Johanna Klose sog. „Offene Altäre“ entstanden, die verschiedene Themen zeigen. So haben beispielsweise eine achte und eine neunte Klasse an dem Außenseiteraltar gearbeitet. Denn Martin Luther selbst war ein Außenseiter seiner Zeit. In vielen Holzkästen sind sogenannte Assemblagen entstanden: kleine Welten, zusammengestellt aus kleineren Gegenständen und Fundstücken wie Zeitungsschnipseln, Puppenaugen, Trockenblumen und Draht. Die Kästen stehen nun an der Außenseite der Kirche auf einem improvisierten Altar.

Eine neunte Klasse erarbeitete mit Frau Dressel-Posininsky zum Thema „Kreuz und Auferstehung“ und gestaltete hierfür große Steine. Diese wurden als gedankliche „Stolpersteine“ zu den Altären abgelegt, die den Schüler*innen thematisch passend erschienen.

Am 30.4.17 wurden die Altäre feierlich eingeweiht und stehen seitdem den Besuchern offen. Es sollen nun weitere Gedanken einbringen und Gegenstände, die ihnen wertvoll geworden sind, auf die Altäre gelegt werden.

Das Kunstprojekt „Offene Altäre – Heilige Schätze“ endet mit dem Pfingstsonntag  (4.6.17). An diesem Tag erhalten die Mitwirkenden ihre „Schätze“ wieder zurück.

Lutherjahr 2017

Das P-Seminar evangelische Religionslehre beschäftigt sich zum Lutherjahr 2017 mit dem Reformator. Als großes Projekt ist ein Theaterstück im Sommer geplant, zunächst einmal haben P-Seminar und SchülerInnen der Unter- und Mittelstufe aber einige kleinere Projekte begonnen.

Auf dem Mittelaltermarkt in Fürth gestaltete eine Gruppe ein Standbild zu "Luther vor dem Reichstag in Worms". 

W-Seminar besucht Symposium

Am 10.10.2015 besuchte das W-Seminar der Q11 "Erkenntnisse moderner Hirnforschung in Bezug auf das biblisch-christliche Menschenbild" den "größten Hirnforscherkongress im deutschsprachigen Raum "(Bayerische Staatszeitung), der unter dem Titel "Gehirne zwischen Liebe und Krieg. Menschlichkeit immZeitalter der Neurowissenschaften" vom Museum Turm der Sinne veranstaltet wurde.

Während man im ersten Vortrag über die Biologie des Vergebens der Referentin noch gut folgen konnte und den Teilnehmern die Zusammenhänge von theoretischen Vorgaben und der praktischen Umsetzung geboten wurde, war der zweite Vortrag recht anspruchsvoll und bedurfte einer intensiven Nacharbeit im schulischen Rahmen.

Insgesamt genoss der Kurs die Atmoshäre in der Fürther Stadthalle mit "richtigen" Forschern und erhielt wichtige und interessante Anregungen für die eigene Forschungsarbeit im Seminar.

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