Unter- und Mittelstufentheater Zeit für Kunst

Eine Ausstellung berühmter Kunstwerke in unserer Stadt. Unter der Leitung des geschäftstüchtigen Managers Gernot Groß-Kózáu und des intelligenten, aber verpeilten künstlerischen Leiters Dr. Dr. Bernhard Finkenstein werden sie enthüllt: die „Mona Lisa“, die Büste der „Nofretete“, „Die Katakomben von Paris“ und weitere bedeutende Kunstwerke verschiedener Epochen. Es soll ein Triumph für die Kunst und für die Stadt werden, aber dann ist plötzlich nichts mehr, wie es sein soll.

Bei der Ausstellungseröffnung kommt es zu einem Skandal. Ist die „Mona Lisa“ in Gefahr? Hat der schüchterne Kunstexperte bei der attraktiven Tilly Chancen?  Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem gelangweilten Gesicht des „Jungen mit Flöte“? Wer hat die Alarmanlage ausgelöst? Hat der übergewichtige Polizeikommissar Keeler die richtigen Verdächtigen im Visier?

Und was passiert nachts in der Galerie, wenn die Lichter ausgehen?

Die Theatergruppe des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums unter Frau Arenz präsentiert „Zeit für Kunst“, eine Krimikomödie mit fantastischen Elementen aus der Feder von Cornelia Schäfer. Neunzehn Schüler aus der 6. bis 9. Klasse laden zum Theaterabend am 16. und 17. Juli um 19 Uhr in der Aula ein. Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind nicht nötig.

Oberstufentheatergruppe - NICHTS

 

Profilfach Theater "NICHTS"

„Nichts bedeutet irgendetwas!“ Dieses nihilistische Bekenntnis des Schülers Pierre Anthon, der ein provinzielles Gymnasiums einer fiktiven Kleinstadt irgendwo in Dänemark besucht, stellt den folgenreichen Ausgangspunkt der Handlung dar. Die Oberstufentheatergruppe des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums hat sich in Anlehnung an den Roman „Nichts - Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller, ebenfalls mit (existenziellen) Fragen des Lebens auseinandergesetzt.

Was bedeutet mir etwas im Leben? Für was lohnt es sich zu kämpfen? Wie fühlt sich der Verlust einer heißgeliebten Sache an? Was würde ich tun, wenn ich unerwartet einen Monat schulfrei habe?

Ausgangspunkt der Handlung sind die immer gleich anmutenden, öden Orte, an denen sich der Alltag der Romanfiguren abspielt. Staubige, überhitzte Klassenzimmer, ein Spielplatz, der Kleinstadtbahnhof, oder die leergefegte Innenstadt sind Treffpunkte der Kinder. Alles wiederholt sich in repetitiven Handlungen und Bildern.

Als Pierre Anthon eines Tages den Unterricht abrupt verlässt und behauptet, dass nichts im Leben etwas zu bedeuten hat, geht ein Ruck durch die Klasse. Konfrontiert mit schlagkräftigen Argumenten zur Sinnlosigkeit des Seins, beschließen die Schüler den Bau des „Haufens der Bedeutung“ um Pierre Anthon umzustimmen.

Durch die Perspektive ihrer Smartphonekamera bewegen sich die Schüler der 11. und 12. Klasse durch ihre Zimmer zu Hause und gewähren den Zuschauer somit einen kleinen Einblick in ihr privates Leben: Medaillen des letzten Leichtathletikturniers, Schminksachen, Elektrogeräte, Fotos mit Freunden und Familie, die eigene Katze, das Tagebuch. Dinge, an denen man hängt, die man vielleicht an einem geheimen Ort aufbewahrt, die man nicht hergeben will – aber muss, um der Romanfigur zu beweisen, dass es eben doch etwas gibt, das etwas bedeutet...

 

Bei den Vorführungen am 30. und 31. März in der Aula zeigten die Schüler des Profilfaches das Ergebnis ihrer teils eineinhalbjährigen Theaterarbeit.

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