Xylokastro 2013

16. März 2013, Flughafen Nürnberg, 5:00 Uhr morgens:
Zehn Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums machen sich mit ihren sehr sympathischen Reisebegleitern Frau Stutzer und Herrn Gugel auf denWeg, dem gerade wieder einbrechenden Winter zu entkommen um eine Woche in Griechenland die Sonne und das griechische Leben mit all seinen Vorzügen zu genießen.
Vor dieser Reise wurden alle Schüler und Schülerinnen von Frau Stutzer darauf hingewiesen, dass sie möglicherweisewegen des griechischen Essens als Kugeln zurückkämen- wie es sich im Laufe der Reise zeigte, sollte sie Recht behalten. Die Hinreise ging nach einem kurzen Flug über München weiter nach Athen und anschließend mit dem Zug nach Kiato auf der Peleponnes. Dort wurden wir von unseren griechischen Austauschschülern herzlich willkommen geheißen. Die Wiedersehensfreude war nach dem schönenAufenthalt der Griechen bei uns in Fürth sehr groß. Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir in Xylokastro an. Den Rest des Tages und auch den darauffolgenden Tag verbrachten wir in den Familien, wo wir mit dem besten griechischen Essen verwöhnt wurden.
Da in Griechenland Ostern erst später gefeiert wird als in Deutschland, erlebten wir dort im März den Fasching ein zweites Mal in diesem Jahr. Von der Art her ist der griechische Karneval genauso wie in Deutschland: großer Umzug, kostümierte Menschen und Musik. Abends waren wir meistens zusammen draußen, oft kamen auch Freunde unserer Austauschschüler hinzu. Zuden großen Leidenschaften unserer Gastgeber gehörten das Fußballspielen (wobei wir Deutschen in dieser Sportarteinfach besser sind), Billard bzw. Kicker und Tischtennis.
In der Schule ist das Lerntempo gemütlicher als bei uns. Oft gehen die Schüler allerdings nachmittags freiwillig in einen Extraunterricht, der privat angeboten wird. Das Wetter war während unseres Aufenthalts meistens sehr schön (Mitte März ca. 20 Grad), während es in Deutschland schneite. Obwohl das glasklare, türkisfarbene Meer nur ungefähr acht Grad hatte, ließen wir es uns nicht nehmen, wenigstens kurz hinein zu hüpfen.
Athen, die Hauptstadt Griechenlands, ließen wir uns auch nicht entgehen. Dort besuchten wir ein Museum und bestaunten die Altstadt.Die Kultur kam bei unserer Reise nicht zu knapp. So bestaunten wir eine Gymnasiumsanlage im antiken Nemea und hörten uns Gedichte vor einer alten Zeus-Tempelanlage an. Unsere Reise wurde mit einem bunten Abend mit ganz viel Essen gebührend abgerundet und so flogen wir als Kugeln, vorgewarnt von Frau Stutzer, zurück nachDeutschland.
Für mich selbst war diese Reise auch deswegen so schön, weil ich im Latein- und Griechischunterricht so viel überdieses Land gehört habe, aber nie dort gewesen bin. Nun kam nicht nur ich mit so vielen positiven Eindrücken zurück. Wir vermissen vor allem das griechische Wetter und das köstliche Essen (Pita und Souvlaki !!!) und die äußerstfreundlichen Menschen, die uns trotz Wirtschaftskrisein ihrem Land, in ihrem Zuhause, so herzlich aufgenommen haben. Zum Schluss darf ich mich noch, im Namen aller Mitreisenden, bei unseren sympathischen Reisebegleitern Frau Stutzer und Herrn Gugel bedanken, die uns eine wunderbare Woche in Griechenland ermöglicht haben. Herzlichen Dank!
Martin Viehoff, 10c

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