Von der Sphinx zur Eule

Die Sphinx, ein weibliches Ungeheuer, wurde von einer Gottheit auf den Berg Phikion geschickt, der nördlich der griechischen Stadt Theben liegt. Diese Stadt wurde von König Kreon regiert. Von diesem Berg herab flog die Sphinx regelmäßig auf die Stadtmauern Thebens und gab den jungen Leuten ein Rätsel auf. Wer dieses Rätsel nicht lösen konnte – und dieses Rätsel wurde nie gelöst – wurde von der Sphinx getötet und gefressen. Dieses Schicksal erfuhr zuletzt Haimon, der Sohn des Königs Kreon. Deshalb bot König Kreon nu die Herrschaft über Theben und die Hand seiner Schwester Iokaste dem an, der das Rätsel lösen konnte. Denn ein Orakel versprach, dass in diesem Fall auch die Stadt Theben nicht mehr unter dem tödlichen Einfluss der Sphinx leiden würde. Oidipus beantwortete die folgende Frage richtig und erlöste Theben von dieser Bedrohung durch die Sphinx: „Was ist es, das am Morgen auf vier Füßen geht, am Mittag auf zwei und am Abend auf drei?“


Bereits im Schuljahr 2006 / 2007 wurde im Elternbeirat zusammen mit der Schulleitung die Erneuerung des Schullogos diskutiert. Nach reiflicher Überlegung wurden vom Elternbeirat unter mehreren künstlerisch gestalteten Vorschläge - zeitgleich mit dem Wechsel in der Schulleitung – das heute vertraute Logo im Herbst 2007 eingeführt.

Unsere sympathisch lächelnde Eule

Die Eule als Symbol der Athene, als Symbol der Göttin der Weisheit und der bildenden Kunst; eine Statue der Göttin Athene stand im Parthenon-Tempel auf der Akropolis. Weisheit nach Athen tragen, war eine überflüssige Tätigkeit.

Die Redensart „Eulen nach Athen tragen“ (γλαῦκας εἰς Ἀθῆνας κομίζειν, γλαῦκ' Ἀθῆναζε ἡγείσθαι) geht auf den antiken griechischen Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner satirischen Komödie Die Vögel um 400 v. Chr. formulierte. Dort wird in Vers 301 eine herbeifliegende Eule mit den folgenden Worten kommentiert: „Wer hat die Eule nach Athen gebracht?“ Aristophanes bezeichnete es als überflüssig, ins reiche Athen Silbermünzen (mit der Eule) zu schicken. In Vers 1106 schreibt er dazu etwa: „An Eulen wird es nie mangeln.“


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