Schliemann-Eule 2020

Obwohl ein Preisträger für den Ehrenpreis des Elternbeirats im Jahre 2020 erkoren wurde, ergab sich bislang keine Gelegenheit für eine würdige Übergabe: Das Weihnachtskonzert 2020 musste aus Pandemie-Gründen entfallen.

Der Elternbeirat hofft auf die Gelegenheit eines Schulkonzerts im Sommer 2021, um die Schliemann-Eule 2020 vor den Augen der Schule übergeben zu können, auch wenn es dann etwas verspätet ist.

Schliemann Eule 2019 - Preisverleihung

Die Schliemann-Eule ist ein Preis des Elternbeirats.

Die Schliemann-Eule 2019 verleiht der Elternbeirat an Frau Anne Dombek (Schulmensa).

Laudatio im Rahmen des Weihnachtskonzerts 2019

Sehr geehrte Eltern und Gäste, liebe Schülerinnen und Schüler, werte Mitglieder des Kollegiums!

Einmal jährlich verleiht der Elternbeirat des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums einen undotierten Preis, die „Schliemann-Eule“. Preisträger sollen Personen oder Personengruppen sein, die sich in besonderer Weise um das Heinrich-Schliemann-Gymnasium verdient gemacht haben. An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass jedes Mitglied der Schulfamilie berechtigt ist, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger mit einer entsprechenden Begründung beim Elternbeirat oder der Schulleitung einzureichen. Nach den Sommerferien hat der aktuelle Elternbeirat nun über verschiedene Vorschläge für die diesjährige Auszeichnung diskutiert. Das Ergebnis fiel dann einstimmig aus: Die Schliemann-Eule 2019 geht an – Frau Anne Dombek.

Wenn Sie, liebe Eltern und Gäste, jetzt im Geiste die Liste des Kollegiums, der SMV oder vielleicht sogar ehemaliger Elternvertreter unserer Schule durchgehen, werden Sie allerdings bei diesem Namen nicht fündig. Tatsächlich taucht der Name auch nicht auf der Webseite auf – hier nutzt also eine rasche Internetrecherche per Smartphone nichts; nur im gedruckten Jahresbericht kann man den Namen finden. Die meisten Kinder der Schule werden Namen und Trägerin jedoch kennen, vermutlich hauptsächlich den Vornamen, Anne, und zwar aus der Schulmensa.

Dass Schule mehr ist, als ein Ort des reinen Lehrens und Lernens, ist ja schon immer so gewesen. Allerdings hat erst die Einführung des G8 die Einrichtung einer Mensa an unserer Schule notwendig gemacht, als nämlich der Nachmittagsunterricht deutlich zunahm. Dann sollte plötzlich sichergestellt werden, dass die Kinder die Möglichkeit haben, in der Mittagspause auf dem Schulareal etwas Warmes zu essen. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten in der Organisation übernahm dann eine Catering-Firma die Schulmensa, und damit kam Frau Anne Dombek zu uns.

Zu ihren Aufgaben in der Mensa gehört die Übernahme des Essens, die Aufbereitung und die Ausgabe, das Herrichten der Räume, das Aufräumen und Abspülen. Das übernimmt sie in Ein-Personen-Regie.
Nicht zu ihren Aufgaben, aber eben zu ihren Eigenschaften, gehört ihr offenes Ohr für die Bedürfnisse der Kinder, auch jenseits der Frage: „Anne, kann ich einen Nachschlag haben?“ Mit ihrer Freundlichkeit und Herzlichkeit verwandelt sie unsere Schulmensa in einen Ort der Geborgenheit, gerade für die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe.

Eigentlich nicht extra erwähnt werden muss die Tatsache, dass die Zusammenarbeit mit der Schulleitung einerseits und dem Team der Offenen Ganztagesschule andererseits hervorragend funktioniert. Aber doch erwähnen möchte ich eine Eigenschaft, die in dieser Position wirklich wichtig für die Schule ist, nämlich ihre Verlässlichkeit. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, dass Frau Dombek offenbar über eine gesundheitliche Konstitution verfügt, auf die mancher Lehrer und manche Schülerin neidisch sein muss, und auch nicht die Tatsache, dass die Mensa unter ihrer Regie eigentlich immer pünktlich öffnet – es sei denn, ein Bombenfund lässt den Verkehr im Stadtgebiet großräumig erstarren –, und eben auch nicht die Tatsache, dass die Spülküche auch nach mancher Schulveranstaltung nach Rücksprache mit ihr genutzt werden kann – ansonsten spülten die Veranstalter bis zum Morgengrauen.

Frau Anne Dombek prägt mit ihrem Einsatz und ihrem herzlichen Wesen den Charakter unserer Schulmensa in positiver Weise. Und um diese Arbeit entsprechend zu würdigen, die ja größtenteils unbeachtet von uns Eltern und vielleicht auch manchem Mitglied des Kollegiums vonstatten geht, hat sich der Elternbeirat für Frau Dombek als Preisträgerin entschieden.

Und nun bitte ich Frau Dombek auf die Bühne, um die Schliemann-Eule 2019 entgegen zu nehmen.

Auftritt

Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Skulptur. Die Skulptur wurde auch dieses Jahr wieder gestiftet und gestaltet von der Firma Tabrizi-Kunststoffverarbeitung GmbH. Lieber Herr Tabrizi, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Sie für Ihre Verbundenheit mit unserer Schule auch über die Schulzeit ihrer Kinder hinaus!

Die Skulptur ist wohl nur von den vorderen Plätzen aus gut zu sehen. Daher eine kurze Beschreibung: Sie besteht aus zwei Teilen, einem roten Sandsteinblock und einer aufgebrachten Plexiglasplatte; auf dieser prangt unser Schullogo und die Aufschrift: „Frau Anne Dombek für herausragende Verdienste um die Schulentwicklung“. Vielleicht können Sie ja in der Pause mal einen genaueren Blick darauf werfen.

Übergabe

Liebe Frau Dombek, herzlichen Dank für Ihr großes Engagement! Bitte bleiben Sie uns noch lange erhalten!

Und jetzt bitte einen Applaus für die diesjährige Preisträgerin.

Dr. Anselm Horn
Vorsitzender des Elternbeirats

Bei dem Preis handelt es sich um eine stets individuell gefertigte Plastik aus fränkischem Sandstein mit vorgeschraubtem, beschriftetem Plexiglas, entworfen, gefertigt und gestiftet von der Firma Tabrizi Kunststoffverarbeitung GmbH, Fürth.

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