Studienfahrt nach Rom 2015

Alle Wege führen bekanntlich nach Rom, und unserer, der von 28 Schülerinnen und Schülern der Q11, begann am Sonntag, den 22. März zur beinahe menschlichen Zeit um halb neun. Von da aus ging es erst Mal nach Stuttgart und dann mit dem Flugzeug über die Alpen.
Die Ewige Stadt präsentierte sich uns von ihrer besten Seite in frühlings-mildem Sonnenschein. Unsere Woche in Rom war eine Woche voll Spaß, Pizza und Eis und natürlich einer überschäumenden Fülle an antiker, christlicher und barocker Kultur. Im monumentalen Kolosseum, zwischen den geschichtenerzählenden Ruinen des Forum Romanum, am Friedensaltar des Augustus und unter der beeindruckenden Kuppel des Pantheon wurde die staubige Kultur der Römer wieder lebendig, ins Leben gerufen durch anschauliche Schilderungen und bunte Anekdoten von Frau Halfmann und Herrn Ziegler.
Auch viele, viele Kirchen standen auf dem Programm, denn Rom ohne Kirchen wäre wohl nicht Rom. Nachdem wir den gewaltigen Bau von Santa Maria Maggiore und den von außen eher unscheinbaren von San Pietro in Vincoli und noch ein paar andere Kirchen bestaunt hatten, folgte als Höhepunkt der Vatikan. Die Warteschlange erstreckte sich über den halben Petersplatz, aber das Anstehen lohnte sich. Das Herz der katholischen Kirche zeigte sich in aller Größe und Pracht. Für die "Hardcore-Kirchen-Fans" bot sich sogar die Möglichkeit, in die Kuppel und auf die Kuppel zu steigen. Der Ausblick über Rom, der sich von dort bot, war fantastisch.

Am Mittwoch flanierten wir selbst wie Römer (oder besser Pompeianer) durch die Gassen und Straßen von Pompeji und tauchten ins antike Alltagsleben ein – wo es übrigens auch schon Straßenimbisse gab, ganz ähnlich wie unsere Dönerbuden heutzutage.

Mit müden Füßen schleppten wir uns abends meistens die unzähligen Stufen in den vierten oder fünften Stock des Hotels, die sich tagsüber offenbar heimlich verdoppelt hatten. Aber nach kurzer Siesta starteten wir jeden Abend aufs Neue in unser persönliches Abendprogramm, ganz nach eigenen Wünschen gestaltet. Mal saßen wir gemütlich bei Pizza und Pasta in Kleingruppen zusammen, ein anderes Mal machten wir die nächtlichen Straßen Roms unsicher – und spaßten wie auch tagsüber mit den aufdringlichen Straßenhändlern. Besonders das La Famiglia, die Pizzeria direkt gegenüber unserem Hotel, durfte dank unseres Aufenthalts in dieser Woche wohl einen erheblichen Gewinn verzeichnen.

Donnerstag Abend, nach einem frei gestalteten Nachmittag, hieß es dann auch schon langsam Abschied nehmen. Spontan trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsabend in der La Famiglia und am Freitagmorgen ließen wir die schöne, schmutzige, chaotische Lebendigkeit Roms dann auch schon zeitig hinter uns, um die Rückreise anzutreten.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieser tollen Fahrt beigetragen haben, besonders natürlich an unsere Lehrer Frau Halfmann und Herrn Ziegler und alle Mitschüler!

Sarah Brockhaus

 

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