Erste-Hilfe-Ausbildung am 7. und 8. 11. 2014

 

Dieses Jahr hat besonders Herr Schröter wieder die Schüler dazu aufgerufen, sich als neue Schulsanitäter zu bewerben, da diese in letzter Zeit immer knapper werden. In Folge dessen haben sich gleich viele neue Freiwillige dazu gemeldet, diesen Posten zu übernehmen, Voraussetzung war natürlich eine Erste-Hilfe-Ausbildung, die dann am Freitag und Samstag, den 7. und 8. November auch stattfand.

Begonnen hat der Kurs gleich am Freitag nach der Mittagspause. Wir Teilnehmer haben uns dann alle in einem Klassenzimmer vom Helmschulhaus getroffen, wo wir von Anna, einer Sanitäterin und ehemaligen Schülerin des Schliemanns begrüßt wurden. Nach dem ersten Vorstellen ging es dann im Stuhlkreis auch schon mit der Frage los, was Erste Hilfe eigentlich genau ist, wozu wir die Vorschläge erstmal an der Tafel gesammelt haben, was schon mal gar nicht so wenig war. (Ein paar von uns hatten schon Vertretungsstunden bei Frau Bauernfeind gehabt).
Neben grundlegenden Dingen, wie die Wiederholung der W-Fragen, den rechtlichen Regelungen und der Anschauen-Ansprechen-Anfassen-Regel bei möglichen Verletzten, ist uns auch erklärt worden, dass man eben genauso auch auf seine eigene Sicherheit Acht geben und nichts unternehmen sollte, wofür man sich nicht im Stande sieht. Der wichtigste Schritt allerdings, nämlich den Notarzt zu rufen, kann und sollte eigentlich von jedem problemlos ausgeführt werden können. Nach der vielen Theorie, in der wir die verschiedenen, allgemeinen Handlungsmöglichkeiten, wie man einem Verletzten weitgehendst helfen kann, in der richtigen Reihenfolge gelernt haben (Sofortmaßnahmen genannt), haben wir dann auch unsere erste richtige Praxisübung, die Stabile Seitenlage, durchgeführt. Bei dieser blieb es dann für diesen Tag allerdings auch, denn dann kamen gegen halb sechs die Putzfrauen und baten uns, das Gebäude zu verlassen, damit sie es abschließen konnten.

Am Samstag, wir trafen uns nach Abstimmung so gegen neun Uhr, ging dann alles schon etwas flotter los. Nachdem wir noch einmal wiederholt hatten, was Anna uns am Vortag beigebracht hatte, starteten wir gleich mit dem Neuen. Heute würden wir uns mehr auf die einzelnen Arten von Erkrankungen, Verletzungen und Unfällen konzentrieren und auch mehr die Praxisanwendung üben. Nebenbei wurde uns dann auch die inoffizielle Regel Nummer 1 klar, die wie uns Anna erklärte, lautet: Beim BRK verhungert man nicht. Zwischendurch kam nämlich immer wieder ein netter Sanitäter, der uns leckere Verpflegung brachte, natürlich in ausreichend großer Zahl. Neben den Behandlungsmöglichkeiten von zum Beispiel Herzinfarkten oder Krampfanfällen und einzelnen kleineren Gruppenaufgaben kam dann auch die von allen befürchtete Mund-zu-Mund-Beatmungs-Dummie-Übung inklusive Herz-Druck-Massage, für die dann aber zum Glück auch jeder seine eigene Übungsmaske bekam. Ebenfalls spannend und lustig war auch die Gebrauchsanweisung zum Herz-Defibrillator, kurz Defi, die man eigentlich gar nicht brauchte, da das Gerät, wenn man es anschaltete von allein mit einem sprach und anwies. Auch das vorsichtige Abnehmen eines Motorradhelmes erwies sich als gar nicht so einfach, dennoch hatten wir es am Ende alle denk ich mal ganz gut hinbekommen. Nach dem gegenseitigen Üben Verbände richtig anzulegen, und ein paar kleinen Häppchen zwischen durch, war der zweite und letzte Tag dann auch schon zu Ende. Wir verabschiedeten und bedankten uns bei Anna dafür, dass sie uns alles so geduldig in so kurzer Zeit beigebracht hatte und durften dann auch am späten Nachmittag mit einem kleinen Erste-Hilfe-Heft, in dem noch mal alles wichtige aufgelistet war, nach Hause gehen.

Der Kurs hat uns allen eigentlich sehr gefallen, da er eben nicht nur informativ, sondern auch in manchen Situationen lustig war und wir alle zumindest ein bisschen Spaß dabei hatten. Um sein Wissen ein bisschen auf zu frischen finden auch etwa alle zwei Wochen bei der BRK Bereitschaft Unterfarrnbach Treffen statt, wo man neben Wiederholungen auch vieles Neues lernt, zum Beispiel den richtigen Umgang mit einem Sauerstoffgerät. Ein paar von uns sind der Bereitschaft auch beigetreten und haben viel Spaß dabei.

Schulsanitätsdienst 2013 / 2014

Ailin Tabrizi 9 D

Sarah Brockhaus 10 D

Timea Gion 10 D

Paul Söllner 10 B

David Tabrizi 10 C

Michael Krumpholz Q 11

David Mierzwinski Q 11

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